auch schön

Weiter Schreiben. Das Magazin

Weiter Schreiben. Ein Portal für Literatur und Musik aus Krisengebieten ist Power of the Arts-Preisträger 2018.

Daher gibt es seit Juni 2019 neben der Website www.weiterschreiben.jetzt ein Printmagazin zum Anfassen.
In allen gut sortierten Buchhandlungen. Umsonst.

Das Weiter Schreiben Team. Foto: Heike Steinweg
Das Weiter Schreiben-Team von rechts nach links: Annika Reich, Juliette Moarbes, Maritta Iseler, Dima Albitar-Kalaji, Christiane Kühl. Foto: Heike Steinweg

Die Route wird neu berechnet, Weimar

Das Goethe Institut veranstaltet unter dem schönen Titel Die Route wird neu berechnet ein dreitägiges Kultursymposium in Weimar, vom 19. bis 21. Juni 2019. Ich präsentiere mit doublelucky productions am Freitag, den 21. Juni eine Lecture-Performance unter dem (auch nicht schlechten) Titel TRUE YOU (we know how you feel). Und, thanks to Emotion Analytics, wissen wir es wirklich. Hach, man wird fast nostalgisch, wenn man an den guten alten Lügendetektor denkt.

Power of the Arts-Preisträger

Weiter Schreiben. Ein Portal für Literatur und Musik aus Krisengebieten, auf dem wir alle zwei Wochen neue Texte von Autor*innen aus Syrien, Afghanistan, dem Jemen, Irak, Ungarn und anderen Ländern in deutscher Übersetzung und im Original publizieren, ist Power of the Arts-Preisträger 2018. Die Jury lobt:

Den Initiatorinnen um Autorin Annika Reich gelingt es nicht nur, eine Systemlücke zu schließen, sondern auch, Ruhe und Reflexion in eine aufgeregte Debatte zu bringen.

Mit dem Preisgeld wollen wir 2019 ein kleines Printmagazin publizieren, das nicht nur Exilliteratur zu spezifischen Themen, sondern auch die geflüchteten Autor*innen und ihr weiteres künstlerisches und politisches Engagement vorstellt.

IMPACT 18, Essen

Einmal jährlich veranstaltet der PACT Zollverein das transdisziplinäre Symposium- und Workshop-Programm IMPACT. 2018 unter dem Titel „(Politics is) Matter in Movement“. Chris Kondek und ich/doublelucky productions hatten nicht nur die Ehre, neben Forensic Architecture und Jaya Klara Brekke & Paul Feigelfeld einen Tag Programm zu gestalten, sondern auch das Vergnügen, an den anderen Workshops teilzunehmen und vor allem die extrem interessanten TeilnehmerInnen mit ihren verschiedenen Expertisen aus den unterschiedlichsten Kontexten kennenzulernen. Blockchains und Hexen wurden gleichermaßen geachtet. Unten ein Bild vom gemütlichen Teil: Sofas, Kerzen, Avatare.

19.-22.07.2018: X Shared Spaces, München

Foto Produktion Neu-Neuaubing
Neu-Neuaubing

doublelucky productions zeigen ab heute bis Sonntag einen 360-Grad-Film im Rahmen des Projekts X Shared Spaces der Münchner Kammerspiele. X Shared Spaces ist ein Stadtrundgang der anderen Art, auf dem das Publikum Einblick in neue Ökonomien und Raumverteilungen erhält. An München Neuaubing beispielsweise wird gerade eine niegelnagelneue Smart City für 20.000 Menschen=User angegliedert, im Rahmen des EU-Programms Smarter Together. Wir haben uns eine 360-Grad-Kamera geliehen, 180 Grad nach unten geguckt und unter der Erde eine erstaunliche Entdeckung gemacht: In den Nekropolen wird all das, was Smarter Together und die Sharing Economy fordern, bereits realisiert. Körperlosigkeit, Energie-Effizienz, Shared Spaces – das können die schon lange. Die Toten sind uns voraus. Wir müssen mithalten. Wir haben Neu-Neuaubing gesehen.

Podiumsdiskussion TT Dresden

Mehr analoges Reden über das Digitale: Am Sonntag, den 6. Mai nehme ich teil an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Das Theater und das Digitale“ im Rahmen des 10. Sächsischen Theatertreffens in Dresden. Mit auf dem Podium sitzen Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins; Manuel Schöbel, Intendant der Landesbühne Sachsen, sowie der Autor und Regisseur Daniel Wetzel von Rimini Protokoll. Ooops – ob da vier Leute diskutieren, die alle nicht programmieren können?

Dortmund träumt

… von einer Akademie für Digitalität und Theater in einer gepimpten Grundschule in Kley. Forschen, forschen, forschen, sommers wie winters. Und die Chancen, dass das was wird? Wurden am Sonntag bereits errechnet.

 

 

The Hairs Of Your Head Are Numbered

The Hairs Of Your Head Are Numbered von doublelucky productions
The Hairs Of Your Head Are Numbered Foto: Rolf Arnold

Vor lauter Arbeit vergessen zu posten: Im Januar hatte „The Hairs Of Your Head Are Numbered“ am Hebbel am Ufer Berlin Premiere und gleich darauf folgten vier Aufführungen in der Residenz vom Schauspiel Leipzig. Grundlage des Stücks ist die Auseinandersetzung mit der Quantified Self-Bewegung; die Auslagerung von Selbstwahrnehmung in Geräte und die wachsende Kompetenz dieser Geräte, unsere Körper, Gesten und Gefühle gewinnbringend zu analysieren. 97% Joy.

Where Are We Now?

Soeben erschienen: Das Kunst-und Theoriebuch WHERE ARE WE NOW? POSITIONEN ZUM HIER UND JETZT, das ich im Auftrag vom steirischen herbst mit Veronica Kaup-Hasler, Andreas R. Peternell und Wilma Renfordt herausgebe. Gestaltet von Anja Lutz.

Mit Beiträgen von Jörg Albrecht, Lola Arias, Aleida Assmann, Yael Bartana, Leah Borromeo, Ulla von Brandenburg, Ann Cotten, Black Cracker, Roberto Dainotto, Charles Esche, Tim Etchells, feld72, Peter Friedl, Philipp Gehmacher, Beatrice Gibson, Georg Friedrich Haas, Heidrun Holzfeind, Iconoclasistas, Lois Keidan, Veronica Kaup-Hasler, Anne Teresa de Keersmaeker, Alexander Kluge, Federico León, Frie Leysen, Alanna Lockward, Florian Malzacher, Evgeny Morozov, Rabih Mroué, Fiston Mwanza Mugila, Nature Theater of Oklahoma, Olga Neuwirth, Molly Nilsson, Dan Perjovschi, Peter Piller, Tobias Putrih, Walid Raad, raumlabor berlin, Rimini Protokoll, Monika Rinck, Ivana Sajko, Salma Shaleh, Andreas Spechtl, Marcus Steinweg, Gisèle Vienne, Joseph Vogl, Clemens von Wedemeyer, Joanna Wozny

268 Seiten, 190 Abbildungen, erschienen bei The Green Box. Zu beziehen über den Buchhandel oder steirischer herbst.

Depot Erbe / Freiburg

Foto Maurice Korbel

Am 25. März moderiere ich eine Diskussion „Zum Vermächtnis immaterieller Künste“ im Rahmen des interessanten Programms DEPOT ERBE  vom Museum für Neue Kunst und Theater Freiburg. Tagung, Ausstellung, Performances.
Auf dem Podium: Jochen Roller/Choreograph, Thilo Wittenbecher/mime centrum berlin, Christine Litz/Museum für Neue Kunst Freiburg, Peter Gorschlüter/Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main und Anne Kersting/Theater Freiburg (nicht im Bild).

 

Ich war ganz zufrieden, entwurzelt zu sein, weil ich eben den Einfluss der Wurzel auf mich fürchtete. Als ich auf der anderen Seite war, gab es keinerlei Wurzeln, da ich in Europa geboren war. Ich befand mich in einem angenehmen Bad, weil ich ruhig schwimmen konnte, während man nicht ruhig schwimmen kann, wenn es zu viele Wurzeln gibt. Verstehen Sie?

Marcel Duchamp

YOU ARE OUT THERE Premiere

YOU ARE OUT THERE
YOU ARE OUT THERE Foto: Klaus Weddig

Oops – da war so viel zu tun, dass ich keine Zeit hatte, die Premiere anzukündigen am 27. Januar am Mousonturm Frankfurt und auch nicht das Gastspiel Anfang Februar in den Münchner Kammerspielen. Ist aber alles hervorragend gelaufen! Danke an die Technik.

Doppelgänger HfG Karlsruhe

Parallel zur Entwicklung der Performance YOU ARE OUT THERE haben die Studierenden unseres Seminars Doppelgänger an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe/Fachbereich Ausstellungsdesign und Szenografie eigene Zugänge zum Thema „Digitale Doppelgänger“ entwickelt. Ihre Arbeiten werden in einer Ausstellung im Oberen Foyer des Künstlerhaus Mousonturm zeitgleich zu unseren Aufführungen bei den Frankfurter Positionen gezeigt. Also vom 27. bis 30. Januar 2017.